Kostenhebel
Kosten tokenisierter Fonds:
wo bis zu 70 % entstehen.
Der Kostenhebel tokenisierter Fonds entsteht nicht durch Technikromantik, sondern durch weniger Intermediäre, weniger Retrozessionen und weniger Reconciliation.
Kurz beantwortet
Das Potenzial von bis zu 70 % geringeren Vertriebs- und Abwicklungskosten entsteht vor allem aus drei Blöcken: Wegfall von Transfer-Agent-Gebühren, Reduktion von Retrozessionen und weniger Reconciliation-Aufwand durch eine gemeinsame Datenbasis. Es ist kein Garantieversprechen. Die belastbare Zahl hängt vom Vertriebsmodell und vom konkreten Fonds ab.
Kurz gesagt
01
Der größte Angriffspunkt ist die klassische Kette aus Transfer Agent, Vertrieb und nachgelagerter Abstimmung.
02
T+0 Settlement reduziert Zeit, Abstimmung und Fehlerquellen, ersetzt aber keine saubere Rollenverteilung.
03
Die konkrete Einsparung muss pro Fonds, Anteilklasse und Vertriebsmodell gerechnet werden.
Wie es heute läuft
Klassische Fondsabwicklung verteilt Kosten auf Transfer Agent, Vertriebsvergütung, Reconciliation, manuelle Abstimmung und technische Schnittstellen. Viele dieser Kosten sind nicht einzeln spektakulär, addieren sich aber über Volumen, Laufzeit und Anteilklassen.
Gleichzeitig bleibt Settlement oft auf T+2-Logik, während Datenstände in getrennten Systemen abgeglichen werden müssen.
Was Tokenisierung verändert
Tokenisierte Fondsanteile können Zeichnung, Bestand und Settlement auf eine gemeinsame technische Basis bringen. Dadurch sinkt der Bedarf an nachgelagerter Abstimmung. In passenden Setups kann der Transfer Agent entfallen und die Kostenlogik der Vertriebskette neu verhandelt werden.
Der Kostenhebel entsteht also nicht aus einem einzelnen Smart Contract, sondern aus einer kürzeren operativen Kette.
Was Wallberg dabei tut
Wallberg zerlegt den bestehenden Kostenblock in Rollen, Gebühren und Prozesskosten. Danach wird geprüft, welche Bausteine durch tokenisierte Abwicklung ersetzt, reduziert oder neu verteilt werden können.
Das Ergebnis ist keine Marketingzahl, sondern eine Bandbreite für Ihr konkretes Haus. Erst danach entscheidet sich, ob ein Go-Live wirtschaftlich Sinn ergibt.
Einordnung
Die Herleitung des Kostenhebels
Transfer Agent
Potenzielle Einsparung, wenn Zeichnung, Registerprüfung und Bestand in der tokenisierten Architektur direkt verarbeitet werden.
Retrozessionen
Potenzielle Reduktion, wenn der digitale Vertrieb und die Datenbasis weniger klassische Vergütungsstationen benötigen.
Reconciliation
Weniger Abstimmung, weil KYC-Status, Zeichnung, Settlement und Bestand auf einer gemeinsamen Datenbasis referenzierbar sind.
Grenze
Bis zu 70 % ist ein Potenzial, kein Fixwert. Produkt, Vertrieb, Volumen und Partnerkosten entscheiden über die belastbare Zahl.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen auf einen Blick.
Sind bis zu 70 % geringere Kosten garantiert?
Nein. Die Zahl beschreibt ein Potenzial aus Transfer-Agent-Gebühren, Retrozessionen und Reconciliation-Aufwand. Sie muss pro Fonds konkret berechnet werden.
Welche Kosten bleiben trotz Tokenisierung bestehen?
Regulierte Partner, Verwahrung, Registerführung, Zahlungswege, KYC, Betrieb und Prüfung der Auslagerung bleiben kostenrelevant.
Wann ist Tokenisierung wirtschaftlich sinnvoll?
Wenn die reduzierten Prozess- und Vertriebskosten größer sind als Setup-, Partner- und Betriebskosten. Genau diese Schwelle berechnet das Readiness-Assessment.
Der nächste Schritt
Ein Gespräch statt einer Broschüre.
Im kostenlosen 30-Minuten-Briefing zeigen wir Ihnen das Labor live und Sie sagen uns, wo Ihr Haus steht. Danach entscheiden Sie, ob ein Readiness-Assessment zum Festpreis der richtige zweite Schritt ist.
Kostenlos · mit Live-Demo
office@wallberg-advisory.de